Das Innere Auge (Zirbeldrüse)

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Vor Urzeiten war dieses Organ so groß wie eine Walnuss, aber ehrlich gesagt haben wir es verkümmern lassen. Asche auf unser Haupt. Dabei hätte das Zirbelchen allen Grund, mit höchstem Respekt beachtet zu werden.

Die sogenannte Epiphyse (eng. Pineal gland) liegt mittig zwischen den beiden Hirnhälfte und ist der „Schlüssel“ für die Verbindung zwischen unserer materiellen Welt und die spirituelle Anbindung in höhere Reiche.

Sie ist außerordentlich wichtig für unsere körperliche, geistige und spirituelle Gesundheit.
Sie steuert unsere innere Uhr, reguliert unseren Schlaf und bringt unsere Intuition auf Vordermann.
Durch Ihre piezomagnetischen Eigenschaften, ist sie in der Lage Licht zu erzeugen, sowie elektromagnetische Wellen zu senden und auch zu empfangen. Es ist davon auszugehen dass Tiere, so navigieren. Die Drüse wurde in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts bei 54 Tierarten nachgewiesen, man vermutet allerdings, dass weitaus mehr Lebewesen von dieser Drüse partizipieren. Bei Rind, Schwein, Kaninchen und Ratte ist die Zirbeldrüse relativ groß, wobei sie beim Hund, Wal, Elefant und anderen Dickhäutern sowie bei Vögeln hingegen relativ klein ist.

Lässt ihre Funktion nach, setzt der physische und psychische Alterungsprozess ein. Spätestens bei dem Punkt ist es Zeit, Alarm zu schlagen und dem Reiskorn mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Schauen wir uns doch mal die Aufgabengebiete der Zirbeldrüse an: Zusammen mit der Hirnanhangdrüse ist sie für den Großteil der hormonellen Prozesse zuständig. Bei Tageslicht produzieren ihre lichtempfindlichen Zellen das Glückshormon Serotonin. Aber sie macht auch Nachschicht für uns. Wenn es dunkel wird, wandelt sie das am Tage im Gehirn gebildete Serotonin in Melatonin um. Melatonin ist das Hormon, das den Wach-Schlaf-Rhythmus steuert.

Damit informiert sie unseren Körper über den aktuellen Hell-Dunkel-Zustand und gibt das eindeutige Signal: Ab ins Bett! Schlafenszeit! Die Melatonin-Produktion wird über den Lichteinfall auf die Netzhaut des Auges gesteuert und steigt an, sobald es dunkel wird. Melatonin fördert das Einschlafen und reguliert unser Schlafverhalten. Doch Melatonin kann noch mehr. Es verfügt noch über ein außergewöhnlich starkes antioxidatives Potential, wodurch Zellschäden wirksam reduziert werden können.

Für einen guten Schlaf brauchen wir viel Melato­nin. Hintergrundbeleuchtung von Smartphones, Tablets, Computer-Monitoren oder Fernsehge­räten stimuliert die Serotonin-Produktion und gaukeln der Zirbeldrüse vor, es sei Tag.
Nimmt die Tätigkeit der Zirbeldrüse ab, sinkt auch automatisch der Melatoninspiegel. Da­durch wird der Alterungsprozess beschleunigt und wir werden anfälliger für Erkrankungen. Wissenschaftler mutmaßen sogar, dass ein re­duzierter Melatoninspiegel mit Alzheimer in Verbindung stehen könnte.
Neben den Botenstoffen Serotonin und Melato­nin wird in der Zirbeldrüse noch ein Halluzino­gen gebildet: Dimethyltryptamin (DMT) lässt unser Gehirn neuartige Gedankenstrukturen und Empfindungen kreieren und intensiviert unser visuelles Erleben.

Historisches
Ob hinduistische, tibetische, ägyptische, grie­chische oder taoistische Kulturen – sie alle waren sich einig: Die Zirbeldrüse ist das Portal zur wahrhaftigen Erkenntnis. Nicht etwa durch die Augen, sondern durch die Zirbeldrüse könne der Mensch die Welt unverfälscht wahr­nehmen und erfahren.
Herophilos aus Alexandria (um 330 bis 255 v. Chr.) erkannte bereits in der Zirbeldrüse
einen „Schließmuskel, der die Gedanken kont­rolliert“. Claudius Galenus von Pergamon, neben Hippokrates der berühmteste Arzt der Antike, nannte sie die „Meisterdrüse“. [)<Jim alten Ägypten ist sie als das „Auge des Horus“ be­kannt. Nach hinduistischer Tradition entspricht das „Dritte Auge“ dem „Ajna-Chakra“, eines der sieben Chakren, die als energetische Zentren fungieren und die Verbindung zum Höheren Selbst, die Intuition und das universelle Be­wusstsein kontrolliert.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ver­muteten die Wissenschaftler aufgrund anatomi­scher Vergleiche mit anderen Wirbeltieren, dass diese Ausstülpung am Dach des Zwischenhirns ein Relikt des sogenannten Dritten Auges, des Pinealauges, sein könne. Von der Medizin lange als funktionsloses Überbleibsel abgetan, wurde das menschliche Pinealorgan erst Mitte des 20. Jahrhunderts als Drüse und damit als Struktur mit Funktion wiederentdeckt.
Das Dritte Auge ist auf vielen spirituellen und heiligen Symbolen zu finden. Der ägyptische Stab des Osiris zeigt zwei Schlangen mit einem Kiefernzapfen; bei Schnitzereien, Skulpturen und Zeichnungen halten Hindu-Götter einen Kiefernzapfen in der ausgestreckten Hand. Hinduistische Frauen schmücken sich immer noch mit dem aufgemalten Punkt zwischen ihren Augen und die Römer bauten eine Bron­ze-Skulptur in Form eines riesigen XXL-Pinien­zapfens.

Woher das Vergessen?

Das liegt wohl auch daran, dass wir längst nicht mehr unserem natürlichen Lebensrhythmus folgen und uns immer mehr von der Natur entfremden. Wir halten uns durch künstliche Lichtquellen wach und machen die Nacht zum Tag.  Mangelnde Aufnahme natürlichen Sonnenlichts und eine unzureichende Nachtruhe beeinträchtigen die Funktion der Drüse zusätzlich. Eine hohe körperliche Belastung mit Toxinen, dazu gehören ebenso elektromagnetische Umweltbelastungen (WLAN, Mobilfunk, 5G), lässt das vergessene Organ weiterhin verkalken.

Hinlänglich bekannt ist: Der größte Feind der Zirbeldrüse ist das Fluorid. Es kommt im Speisesalz, in Mineralwässern, in vielen konventionell angebauten und verarbeiteten Nahrungsmitteln und vermehrt in Zahncremes vor. Die Zirbeldrüse absorbiert den größten Teil des Natriumfluorids, das wir durch Nahrung und Zahnpflege aufnehmen. Diese industriellen Abfallprodukte sammeln sich in unserem Gewebe an; es bilden sich so u. a. Phosphatkristalle, die die Zirbeldrüse verkalken. Dadurch wird es für sie immer schwieriger, unsere hormonellen Prozesse auszugleichen.

Doch damit nicht genug: Auch in der Atmosphäre vorhandene Schwermetalle durch Auspuffabgase oder das mittlerweile regelmäßige Sprühen von Substanzen wie Aluminium im Rahmen des Geoengineerings und die Auswürfe von Flugzeugen lähmen die Funktion der Zirbeldrüse. Strahlungsfelder durch Stromleitungen, Mobiltelefone und Internetnetzwerke, aber auch Hormone, Quecksilber, Koffein, Tabak, Alkohol und raffinierter Zucker tragen ihren Teil dazu bei, dass die Drüse immer mehr verkalkt. Das müssen wir – im wahrsten Sinne des Wortes – im Auge behalten …



Experten warnen: Keine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden. Getränke wie Limonaden, Fruchtsaftgetränke, Instant-Tees und Sportgetränke mit zweifelhaften Inhalten vermeiden. Nicht mit Antihaft-Pfannen kochen, sie erhöhen den Fluoridgehalt von Lebensmitteln. Kaffee, schwarzen und grünen Tee reduzieren.

Mit folgenden Lebensmitteln und Mineralien soll sich das Fluorid, das sich bereits im Körper angesammelt hat, am besten ausleiten lassen: Chaga-Tee, Weißer Tee, Tamarinde, Kurkuma, Zeolithe, Spirulina/Chlorella, Koriander, Vitamin K2, Magnesium. Die besten Magnesiumquellen sind: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Kakaobohnen, Leinsamen, Sesam, Mohn, Cashewkerne, Pinienkerne und Mandeln.

Natürliches Jod aus  Algen, Champignons, Brokkoli und Erdnüsse. Jodsalz vermeiden. Mit dem Airnergy-Stream ist es zusätzlich möglich, den Prozess des Entgiftens zu unterstützen.

Die Meditation, das Gebet, Yoga und andere spirituelle Praktiken gelten als Methoden, mit denen die Wirkung und Funktionen der Zirbeldrüse aktiviert und verstärkt werden können.

Zum Beispiel zirkuliert unser Liquor (Gehirn-Rückenmarkflüssigkeit) durch tiefes Ein- und Ausatmen von dem Steißbein über die Wirbelsäule ins Hirn und aktiviert durch diesen Fluss die piezokristallinen Eigenschaften der Zirbeldrüse.

Vor allem beim Meditieren steht oftmals das Stirnchakra und dessen Öffnung im Fokus des Praktizierens. Ein geöffnetes drittes Auge verbessert Hellsichtigkeit, Empathie und Intuition. Es verbessert die Konzentration und sensibilisiert unsere Menschenkenntnis. Bei allen Praktiken spielt eine tiefe und bewusste Atmung eine entscheidende Rolle.

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